Indien 2020
Letzte Reise vor Corona

Erfahrungsbericht
Indien 2020 – Ein Reisebericht von Pia Westhoff
Fassungslosigkeit. Sprachlosigkeit.
Indien: zweieinhalb Wochen, viele Eindrücke, neue Freunde Einfach ein ganz neues Ich. Neue Augen, neue Empfindungen. Einfach ganz neu. Werte? Neu definiert! Ziele? Neu gesetzt! Mich? Neu gefunden! Oder überhaupt gefunden? Zuvor ziellos umhergestreift. Wenn was man braucht, bekommt man es schon irgendwie. Egal ob Essen, Kleidung oder ein noch so wichtiger Artikel aus dem Schlaraffenland der unnützen Dinge. Alles im Überfluss. Indien. Drei Portionen Reis pro Tag am Straßenrand. Was man sieht? Pure Dankbarkeit für die Chance, einen weiteren Tag zu leben. Ich mittendrin. Fassungslos, wie man so glücklich sein kann. Sprachlos, wie man so blind sein kann wie ich? Wobei? Eigentlich kein Wunder. Denn wer so viel unnützen Ballast besitzt, übersieht die wichtigen Dinge im Leben. Ich inzwischen auf dem Weg aus dem selbstgebauten Labyrinth hinaus. Mit einer Brille vor den Augen, deren Gläser einem den Blick für die wichtigen Dinge im Leben ermöglichen, schrumpfen die Mauern des Labyrinths, sodass man dem nun entstandenen Weg folgen kann. Dadurch werden die wertvollen Dinge im Leben zu Wegweisern. Das Ziel? Zufriedenheit: mit sich und seinem Leben. Ich mittendrin. Habe einen Weg gefunden. Einen mit Abzweigungen und Stolpersteinen, aber dennoch einen Richtung Glück.